Ratgeber · 4 Min.
Schadengutachten oder Kostenvoranschlag – was brauche ich?
Beide Papiere nennen Zahlen, aber sie leisten nicht dasselbe. Wann der Kostenvoranschlag reicht und wann ein Gutachten sinnvoll ist.

Nach einem Schaden hört man beides: „Lass einen Kostenvoranschlag machen“ und „Du brauchst ein Gutachten“. Der Unterschied ist größer, als er klingt.
Der Kostenvoranschlag
Ein Kostenvoranschlag kommt aus der Werkstatt und sagt, was die Reparatur voraussichtlich kostet. Er beantwortet eine einzige Frage – nämlich die nach dem Reparaturpreis.
Das Schadengutachten
Ein Gutachten geht deutlich weiter. Es hält den Zustand des Fahrzeugs fest, dokumentiert jeden Schaden mit Fotos, prüft Vorschäden, kalkuliert die Reparaturkosten und benennt zusätzlich Werte, die für die Regulierung wichtig sind.
- Vollständige Fahrzeug- und Schadenaufnahme
- Prüfung auf Vorschäden
- Reparaturkosten inklusive Ersatzteile
- Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs
- Klare Empfehlung, wie es weitergehen sollte
Was passt wann?
Bei einem kleinen Kratzer, den Sie ohnehin selbst zahlen, genügt oft der Kostenvoranschlag. Sobald eine Versicherung beteiligt ist oder der Schaden größer ausfällt, ist das Gutachten die belastbarere Grundlage – gerade weil es auch das dokumentiert, was man von außen nicht sieht.
Direkt fragen
Fragen zu Ihrem Fahrzeug? Rufen Sie einfach an.
Bei KFZ-Gutachter Benjamin antwortet der Gutachter, der Ihr Fahrzeug anschließend selbst begutachtet.



